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Offenes Training · Online · Nächster Termin 20.–21.10.2026

AI Agents für
Security Management

Sie bauen in zwei Tagen zwei einsatzfähige KI-Agenten für Ihre Sicherheitsarbeit — vollständig auf Ihrer eigenen Hardware.

Kein Cloud-Zugriff. Keine Unternehmensdaten. Keine Programmierkenntnisse nötig.

  • 2 Tage · Präsenz oder Remote
  • Vendor-Assessment + Incident-Koordination
  • ohne Programmierkenntnisse
  • max. 14 Teilnehmer
Vendor-Assessment Agent VND‑0042 · läuft lokal
fertig — wartet auf Ihre Freigabe
  1. Liest Unterlagen ein 4 Dokumente
  2. Extrahiert Control Claims 12 Zusagen
  3. Gleicht Evidenz ab 37 Logzeilen
  4. Berechnet Residual Risk deterministisch

Entwurf — zu Ihrer Prüfung

  • Widerspruch

    Fragebogen: „MFA für alle administrativen Zugänge.“ Dagegen 27.07., 19:20 Uhr: erfolgreicher Single‑Factor‑Zugriff mit hc-admin-svc.

    Fragebogen 2.4 · auth-events, 27.07. 19:20:11Z
  • Geltungsbereich zu eng

    ISO‑27001‑Zertifikat ist gültig — sein Geltungsbereich schließt die Softwareentwicklung aber aus. Genau dort werden die Konstruktionsdaten verarbeitet.

    Zertifikat, Geltungsbereich · Leistungsbeschreibung
  • Lücke

    Kritikalität für SVC-PLM-01 nicht hinterlegt. Nicht geschätzt — als offene Frage an den Vendor ausgewiesen.

    Confidence: niedrig

Residual Risk mittelhoch

Freigabe: wartet auf Sie

Nebenbei: Im Fragebogen stand eingebetteter Anweisungstext. Der Versuch, disable_approval_gate aufzurufen, wurde abgewiesen — nicht auf der Allowlist.

Der Agent liest die Unterlagen. Sie prüfen das Ergebnis.

Dauer
2 Tage, je 09:00–17:00 Uhr
Format
Präsenz oder Remote
Niveau
Aufbaustufe · Security-Grundverständnis genügt · keine Programmierkenntnisse
Gruppe
10–12 Teilnehmer, max. 14
Sprache
Deutsch
Abschluss
Teilnahmebestätigung mit Inhaltsangabe

Die Inhalte

Was Sie an den zwei Tagen tatsächlich tun

Sie machen nicht die Fleißarbeit — Sie bauen die beiden Agenten, die das für Sie übernehmen.

Tag 1 — Grundlagen und Vendor-Assessment

  1. Einführung
  2. Theorie: AI AgentsLLM, RAG, Workflow, Copilot, Agent — und der Agent Loop.
  3. Lokale ArchitekturRuntime, Modell, Skills, Sandbox, Workspace, Audit Log.
  4. Hands-onModell prüfen, Session starten, erstes Werkzeug ausführen, Audit Log lesen.
  5. Context EngineeringWelche Dokumente der Agent sieht — und was er sich nicht merken darf.
  6. Secure Agent DesignAllowlist, Deny-Muster, Ausgabeschema, Stop Conditions.Sie definieren die Grenzen
  7. Assessment-Agent bauen · Phase 1Unterlagen erschließen, Zusagen extrahieren, Evidenz zuordnen, Risiko deterministisch berechnen.
  8. Assessment-Agent bauen · Phase 2Widersprüche erkennen, Evidenzqualität bewerten, Empfehlung mit Auflagen, Quellen und Confidence.
  9. Evaluation & Red TeamFehlende Evidenz, zu enger Geltungsbereich, widersprüchliche Fristen, Prompt Injection.

Tag 2 — Incident-Koordination und Capstone

  1. Peer ReviewSie lesen ein fremdes Agent-Design: Was darf der nicht?
  2. Theorie: Incident-KoordinationLagebild, Betroffenheit, Melde- und Vertragsfristen, Informationskreis.
  3. Incident-Datenmodell
  4. Koordinations-Agent bauen · Phase 1Ereignisse normalisieren, Zeitachse erstellen, Assets und Identitäten korrelieren, Fakten von Hypothesen trennen.
  5. Koordinations-Agent bauen · Phase 2Betroffenheit bestimmen, Fristen mit Restzeit ermitteln, Informationskreis vorschlagen, offene Entscheidungen ausweisen.
  6. Cross-Team Red TeamSie greifen den Agenten eines anderen Paares an — und der Ihren.
  7. CapstoneBeide Agenten am selben Fall. Ergebnis: ein entscheidungsreifes Dossier für die Geschäftsführung.Freigabe: liegt bei Ihnen
  8. Präsentationen
  9. MCP und der Weg in die ProduktionWie aus dem Prototyp ein kontrollierter Pilot wird.
  10. Abschluss

Bauphase — Sie arbeiten am eigenen Agenten Hier entscheiden Sie, nicht die Maschine

Für wen

Für wen dieser Kurs gemacht ist

Genau richtig für Sie, wenn Sie zu einer dieser Rollen gehören:

  • Informationssicherheitsbeauftragte, ISMS- und GRC-Verantwortliche
  • CISO-Office, Security-Governance, interne Revision mit IT-Bezug
  • Incident-Manager mit Steuerungsverantwortung
  • Security Engineers und SOC-Analysten, die Agenten fürs Team bewerten oder pilotieren sollen
  • Third-Party- und Vendor-Risk-Manager

Nicht das Richtige, wenn:

  • Sie noch nie ein Terminal geöffnet haben
  • Sie in diesem Kurs einen MCP-Server oder eine SIEM-Integration entwickeln wollen — das ist ausdrücklich nicht Kursinhalt

Lernergebnisse

Was Sie danach können

Überprüfbare Fähigkeiten, keine Teilnahmefloskeln.

  1. Sie können eine Tool-Allowlist definieren und für jedes Werkzeug begründen, ob es ein Freigabe-Gate braucht.

  2. Sie können ein Ausgabeschema festlegen, das Fakten, Hypothesen, Quellen und Confidence getrennt führt.

  3. Sie können Abbruchbedingungen setzen — und wissen, was der Agent im Zweifel liefert.

  4. Sie können ein Threat Model für einen Agenten zeichnen: Trust Boundaries, Eingangskanäle, privilegierte Aktionen.

  5. Sie können benennen, welche Entscheidung ein Agent nicht treffen darf, und diese Grenze technisch verankern.

  6. Sie können erklären, warum das Sprachmodell selbst keine Sicherheitskontrolle ist.

  7. Sie können mindestens vier Angriffsklassen gegen einen Agenten benennen und je eine architektonische Gegenmaßnahme nennen.

  8. Sie können einen kontrollierten Pilot in Ihrem Unternehmen skizzieren: Anwendungsfall, Datenzugang, Freigabepunkte, Erfolgskriterien.

Das Ergebnis

Zwei Agenten, die Sie mitnehmen

Beide Agenten entstehen in jeweils zwei Bauphasen — und werden anschließend evaluiert und im Red Teaming auf die Probe gestellt.

Agent 01 · Tag 1

TPRM- / Vendor-Assessment-Agent

Bewertet Dienstleister anhand von Nachweisen, Fragebögen und Quellen — und legt offen, worauf sich jedes Urteil stützt.

  • Trennt Fakten, Hypothesen, Quellen und Confidence im Ausgabeschema
  • Arbeitet nur mit Werkzeugen aus Ihrer Allowlist — die unumkehrbaren Fälle sperren Sie zusätzlich per Deny-Regel, die auch dann greift, wenn jemand die Freigaben abschaltet
  • Eskaliert an Sie, statt kritische Freigaben selbst zu erteilen

Agent 02 · Tag 2

Incident-Koordinations-Agent

Hält während eines Vorfalls das Lagebild zusammen: Betroffenheit, Meldefristen, Informationskreis, offene Entscheidungen. Nicht die Forensik — die Koordination.

  • Behält Melde- und Vertragsfristen im Blick und rechnet die Restzeit mit
  • Schlägt vor, wer informiert werden muss — und wer was entscheiden muss
  • Schreibt Lagebild und Nachweisdokumentation fort, prüffest für die Aufsicht
  • Trifft keine Entscheidung, die Sie ihm nicht ausdrücklich erlaubt haben

Capstone

Capstone: Vendor Incident

Ein Sicherheitsvorfall bei einem Cloud-Dienstleister — genau der Fall, in dem sich Third-Party-Risk und Incident Response überschneiden. Beide Agenten arbeiten denselben Fall ab und erzeugen gemeinsam ein CISO Decision Pack: eine entscheidungsreife Vorlage für die Sicherheitsleitung.

CISO Decision Pack Capstone · Vendor Incident VND‑0042
  1. Management Summary Lagebild in sechs Sätzen, entscheidungsorientiert beide Agenten
  2. Vorfall & Zeitverlauf was wann geschah — mit Logbeleg je Ereignis Koordinations‑Agent
  3. Vendor‑Bewertung & Nachweise Zusagen gegen Evidenz geprüft, Abweichungen markiert TPRM‑Agent
  4. Widersprüche & offene Fragen getrennt nach Fakt, Hypothese und Lücke beide Agenten
  5. Optionen mit Restrisiko drei Handlungswege, Risiko je Option beziffert TPRM‑Agent
  6. Entscheidung & Freigabe dieser Abschnitt bleibt leer — hier unterschreibt keine Maschine gehört Ihnen
Abb. 02 Die Entscheidungsvorlage aus dem Capstone: Jeder Abschnitt weist aus, welcher Agent ihn beigesteuert hat — die Entscheidung selbst steuert keiner von beiden bei.

Vor dem Kurs

Technische Anforderungen

Drei Zielniveaus — jeweils für Mac, Windows/Linux mit GPU und die CPU-only-Notlösung.

Absolutes Minimum

Teilnahme möglich, aber nur mit dem Fallbackmodell und reduziertem Datenbudget; Zulassung nur nach End-to-End-Test.

Empfohlen · Zielkonfiguration

Sweet Spot

Die Zielkonfiguration: Primärmodell bei vollem 32K-Kontext, flüssig, ohne Tricks. Darauf sollte man zielen.

Mit Puffer

Primärmodell mit großzügigem Kopfraum: größeres Modell, längerer Kontext oder parallele Subagenten (Capstone) ohne Speicherdruck.

Plattform-Matrix

Stufe MacApple Silicon (Unified Memory) Windows/LinuxNVIDIA-GPU (VRAM + System-RAM) CPU-onlySystem-RAM
Absolutes Minimum 16 GB Unified Memory (M1/M2/M3), Basis-Chip; nur Fallbackmodell 8–12 GB VRAM (z. B. RTX 3060 12 GB / 4060) + 16 GB System-RAM; Fallbackmodell voll im VRAM 32 GB System-RAM, moderne CPU; nur Fallbackmodell, langsam
Sweet SpotZielkonfiguration 32 GB Unified Memory, vorzugsweise M-Pro/Max (deutlich höhere Speicherbandbreite) 16 GB VRAM (RTX 4070 Ti Super / 4080 / 4060 Ti 16 GB) + 32 GB System-RAM; Primärmodell 14B-Klasse @ 32K voll im VRAM — (Primärmodell auf CPU nicht praktikabel)
Mit Puffer 48–64 GB Unified Memory, M-Max/Ultra 24 GB VRAM (RTX 3090 / 4090) + 32–64 GB System-RAM; Primärmodell 32B-Klasse @ 32K, viel Kopfraum

Termine & Buchung

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Zwei feste Online-Termine 2026, live mit dem Trainer. Der Frühbucher-Preis gilt bis sechs Wochen vor Kursbeginn.

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